ELEVUM × Gesundheitswesen
Software für das Gesundheitswesen
Praxis-Websites · Patientenportale · Terminbuchung · Dashboards · DSGVO-konform
Nur 3 neue Projekte pro Quartal
470 Milliarden Euro Gesundheitsausgaben. Und trotzdem verschicken Arztpraxen Befunde per Fax. Praxen ohne professionelle Website verlieren Patienten an die Konkurrenz. Wer 2026 keine Online-Terminbuchung hat, existiert für unter 40-Jährige nicht. ELEVUM baut Praxis-Websites, Patientenportale und Dashboards — DSGVO-konform, unter 0,5 Sekunden Ladezeit, SEO-optimiert für lokale Sichtbarkeit.
Branchenanalyse — Gesundheitswesen
Faxgeräte, Papierakten, Insellösungen — und eine Branche, die trotzdem Milliarden ausgibt
Stellen Sie sich vor: Ein Patient kommt in die Notaufnahme. Allergien? Vorerkrankungen? Aktuelle Medikation? Der Arzt weiß es nicht. Die Hausarztpraxis hat die Daten — auf Papier, in einem Ordner, der um 18 Uhr abgeschlossen wurde. Das ist kein Extrembeispiel. Das ist Alltag in deutschen Kliniken. 470 Milliarden Euro Gesundheitsausgaben pro Jahr (Statistisches Bundesamt 2024), und die grundlegendste Information — die Patientenakte — existiert in den meisten Fällen nicht digital.
Der McKinsey E-Health Monitor dokumentiert seit Jahren, was jeder sieht: Deutschland liegt bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen hinter Dänemark, Estland, Israel. Nicht knapp. Deutlich. Während in Estland jeder Bürger seine komplette Gesundheitsakte digital einsehen kann, verschicken deutsche Arztpraxen Befunde per Fax. Handschriftliche Überweisungen. Telefonische Terminvergabe mit 20 Minuten Warteschleife.
Seit Januar 2025 ist Schluss mit freiwillig. Die gematik hat die elektronische Patientenakte (ePA) für alle 73 Millionen gesetzlich Versicherten verpflichtend eingeführt. Das E-Rezept ist seit 2024 Pflicht. Die Telematikinfrastruktur (TI) wird zum Rückgrat der medizinischen Kommunikation. Die Konsequenz: Wer keine digitale Infrastruktur hat, verstößt gegen geltendes Recht. Nicht irgendwann. Jetzt.
Gleichzeitig explodiert ein neuer Markt. Das BfArM hat über 60 Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) dauerhaft zugelassen — Apps auf Rezept, erstattet von Krankenkassen. Der digitale Gesundheitsmarkt wächst laut Statista auf über 50 Milliarden Euro bis 2030. Aber die Systeme, auf denen diese Zukunft aufbauen soll? Praxisverwaltungssoftware aus den 2000ern. Krankenhausinformationssysteme, die älter sind als das iPhone. Monolithisch, proprietär, nicht wartbar.
Die Zahlen belegen das Ausmaß: Nur 37% der deutschen KMU erreichen eine hohe digitale Intensität (Eurostat). Im Gesundheitswesen liegt der Wert noch niedriger — laut Digitalisierungsindex 2024 (DE.DIGITAL) rangiert der Sektor deutlich hinter Branchen wie IT oder unternehmensnahen Dienstleistungen. Der Grund: Jahrzehnte analoger Prozesse und proprietärer Insellösungen. Die Lücke zwischen regulatorischer Pflicht und technischer Realität wird jeden Monat größer.
Dazu kommt: Das KHZG stellt 4,3 Milliarden Euro für die Klinik-Digitalisierung bereit. Aber diese Fördermittel sind an harte Bedingungen geknüpft — IT-Sicherheit nach BSI-Standard, Interoperabilität, digitale Dokumentation. Wer die Mittel abrufen will, muss nachweisen, dass die Software den Anforderungen der gematik entspricht. Der Markt der Gesundheits-IT? Fragmentiert. Hunderte Anbieter, dutzende Standards, kaum Interoperabilität. Und mittendrin: Laut Bertelsmann Stiftung bevorzugen über 70% der Patienten unter 50 digitale Terminbuchung gegenüber dem Telefonanruf. Die Patienten sind bereit. Die IT ist es nicht.
Die Konsequenz für Entscheider in Kliniken, MVZ und Praxen ist eindeutig: Abwarten ist keine Strategie mehr. Jeder Monat ohne digitale Infrastruktur kostet — Patienten, die zur digitalisierten Konkurrenz wechseln, Fachkräfte, die moderne Werkzeuge erwarten, Fördermittel, die verfallen. Die Frage ist nicht mehr ob Digitalisierung, sondern mit wem. Und vor allem: mit welcher Architektur. Denn was heute gebaut wird, muss in fünf Jahren noch funktionieren — wenn der EHDS in Kraft ist, wenn die TI 2.0 kommt, wenn FHIR R5 Standard wird. Wer jetzt auf proprietäre Systeme setzt, baut sich die technischen Schulden von morgen.
Herausforderungen
6 Probleme, die Ihre Klinik oder Praxis gerade Geld kosten
Die TI-Anbindung, die nicht funktioniert
Die Telematikinfrastruktur ist Pflicht. Aber Ihr Praxisverwaltungssystem spricht kein FHIR. Ihr KIS exportiert proprietäre Formate. Die Datenbank ist 15 Jahre alt. Das Ergebnis: ePA-Anbindung scheitert, E-Rezepte landen im Nirgendwo, KIM-Nachrichten kommen nicht an. Kein Softwareproblem — ein Architekturproblem.
Patientendaten im Hochsicherheitsbereich
Art. 9 DSGVO. Höchste Datenschutzkategorie. Jeder Verstoß kostet bis zu 20 Millionen Euro oder 4% des Jahresumsatzes. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, rollenbasierte Zugriffskontrolle, revisionssichere Audit-Logs — das sind keine Features. Das sind Pflichtanforderungen. Standardsoftware von der Stange liefert das selten.
Systeme, die nicht miteinander reden
PVS spricht nicht mit KIS. KIS spricht nicht mit Labor. Labor spricht nicht mit Apotheke. HL7 FHIR ist der Standard, der das lösen soll — ergänzt durch KBV-Profile für den deutschen Markt. Aber Software, die nicht FHIR-nativ gebaut ist, erzeugt Datensilos. Und Datensilos in der Medizin kosten nicht nur Geld. Sie kosten Zeit, die Patienten nicht haben.
DiGA-Zulassung: 100+ Prüfkriterien
Sie wollen eine App auf Rezept? Dann durchlaufen Sie das BfArM-Fast-Track-Verfahren. Evidenznachweis. Datenschutzkonformität. Technische Sicherheit. Interoperabilität. Nutzerfreundlichkeit. Über 100 Prüfkriterien. Wer das nicht von Tag 1 in die Architektur einplant, baut zweimal.
KIS aus den 90ern — und kein Weg raus
Monolithische Krankenhausinformationssysteme, geschrieben bevor es Smartphones gab. Nicht erweiterbar, nicht wartbar, nicht zukunftsfähig. Aber tief in jeden Prozess eingebrannt. Einfach abschalten geht nicht. Die Migration muss im laufenden Betrieb passieren — ohne einen Tag Ausfall. Das ist kein IT-Projekt. Das ist Chirurgie am offenen Herzen.
IT-Fachkräfte, die es nicht gibt
14% der deutschen Unternehmen melden Fachkräftemangel als größtes Digitalisierungshindernis (DIHK 2025). Im Gesundheitswesen verschärft sich das: IT-Spezialisten, die gleichzeitig FHIR, TI-Integration und Medizininformatik beherrschen? Die finden Sie nicht auf dem Arbeitsmarkt. Die müssen Sie sich bauen — oder einkaufen.
Unsere Lösungen
Was wir für Kliniken, Praxen und Gesundheitsunternehmen bauen
Patientenportale, die Telefonate ersetzen
Terminbuchung, Dokumenten-Upload, Kontaktformulare — alles in einem Web-Portal, das Patienten tatsächlich benutzen. DSGVO-konform, barrierefrei nach BITV 2.0. Automatische Terminbestätigungen per E-Mail. Mehrsprachig. Unter 0,5 Sekunden Ladezeit. Das Ergebnis: Deutlich weniger Telefonanfragen. Die MFA am Empfang kann sich auf Patienten konzentrieren statt auf die Warteschleife.
SEO-optimierte Praxis-Websites
Ihre Praxis-Website ist Ihr wichtigstes Akquise-Werkzeug. 100/100 Lighthouse Score mit Astro SSG. SEO-optimiert für lokale Suchanfragen — 'Zahnarzt Hamburg Eppendorf', 'Orthopäde München Schwabing'. Google-My-Business-Integration. Strukturierte Daten für Rich Snippets. Online-Terminbuchung direkt auf der Website. Das Ergebnis: Organische Sichtbarkeit, die Patienten anzieht — ohne laufendes Werbebudget.
Dashboards für Praxiskennzahlen
Terminauslastung. Patientenaufkommen. Wartezeiten. Umsatzkennzahlen. Alles auf einen Blick, rollenbasiert — die Praxisleitung sieht andere Daten als die Verwaltung. Web-basierte Dashboards mit React und PostgreSQL. Keine Excel-Tabellen mehr, die drei Tage alt sind, wenn sie auf dem Schreibtisch landen. Datengetriebene Entscheidungen statt Bauchgefühl.
Lead-Generierung für Praxen und Kliniken
Conversion-optimierte Landingpages für spezifische Behandlungen und Fachbereiche. Kontaktformulare, die konvertieren. E-Mail-Automatisierung für Patientenbindung. Content-Strategie mit Ratgeber-Artikeln und Glossar-Seiten für organische Sichtbarkeit. Jede Landingpage ist ein Vertriebskanal — messbar, optimierbar, skalierbar.
Praxis-Websites, die Patienten bringen
Keine Visitenkarte im Internet. Eine Marketing-Maschine. SEO-optimiert für lokale Suchanfragen. 100/100 Lighthouse Score mit Astro SSG. Online-Terminbuchung direkt auf der Website. Google-My-Business-Integration. Strukturierte Daten für Rich Snippets. Das Ergebnis: Organische Sichtbarkeit, die Patienten anzieht — ohne laufendes Werbebudget. Ohne Agentur-Retainer. Ohne Abhängigkeit.
Regulatorisches Umfeld
DVG, PDSG, KHZG, DiGAV, EHDS — die Buchstabensuppe, die Ihr Projekt definiert
Gesundheits-IT in Deutschland heißt: Regulierung auf jedem Layer. Wer hier Software baut, ohne die Gesetze zu kennen, baut teuer um. Kein Rahmen für Kreativität — ein Rahmen für Compliance. Hier sind die Gesetze, die Ihr Projekt betreffen:
DVG (2019): Der Startschuss. Apps auf Rezept, ePA, E-Rezept — alles geregelt im Digitale-Versorgung-Gesetz. PDSG: Regelt, wer auf die ePA zugreifen darf und wie. KHZG: 4,3 Milliarden Euro Fördermittel für Klinik-Digitalisierung — aber nur, wenn Ihre Software BSI-Sicherheitsstandards und gematik-Anforderungen nachweisbar erfüllt. Kein Nachweis, kein Geld.
DiGAV: Die Verordnung für Digitale Gesundheitsanwendungen. Datensicherheit, Interoperabilität, Benutzerfreundlichkeit, Evidenz — alles vorgeschrieben. Das BfArM prüft über 100 Kriterien. Wer die erst nach der Entwicklung liest, fängt von vorne an. Wir haben es schon erlebt: Startups, die 18 Monate entwickelt haben und dann an der Datenschutzfolgenabschätzung gescheitert sind.
Und dann kommt Europa. Der European Health Data Space (EHDS) wird den grenzüberschreitenden Austausch von Gesundheitsdaten standardisieren. Für Software-Hersteller bedeutet das: FHIR-nativ bauen oder später teuer umbauen. Proprietäre Formate werden zur Sackgasse. Wer heute auf offene Standards setzt, ist vorbereitet. Wer nicht, steht in drei Jahren vor einer Migration, die mehr kostet als die ursprüngliche Entwicklung.
Zahlen & Fakten
Gesundheitswesen in Zahlen
470+ Mrd. €
Gesundheitsausgaben Deutschland
Statistisches Bundesamt 2024
60+ DiGAs
Dauerhaft zugelassene Apps auf Rezept
BfArM DiGA-Verzeichnis
73 Mio.
Gesetzlich Versicherte mit ePA-Anspruch
gematik 2025
14%
Fachkräftemangel als Top-Hindernis
DIHK 2025
Nur 3 neue Projekte pro Quartal | Begrenzte Verfügbarkeit
Methodik
Erst verstehen. Dann bauen.
Die meisten Agenturen starten mit einem Design-Sprint. Wir starten mit einer Frage: Welche digitalen Werkzeuge bringen Ihrer Praxis oder Klinik den größten Hebel? Eine Praxis-Website, die Patienten anzieht? Ein Portal, das Telefonate reduziert? Ein Dashboard, das Geschäftszahlen sichtbar macht? Die Antwort definiert die Architektur.
Der Stack dahinter: Astro SSG für Praxis-Websites und Landingpages mit unter 0,5 Sekunden Ladezeit. React und Node.js für Patientenportale und Dashboards. PostgreSQL für DSGVO-konforme Datenhaltung. Kein Framework-Hype. Technologien, die funktionieren und die wir beherrschen.
Sprints von 2 Wochen. Nach jedem Sprint: ein funktionsfähiger Prototyp. Kein Slide-Deck. Kein 'wir sind auf einem guten Weg'. Messbare Fortschritte, die Sie anfassen können.
Klartext: Wir bauen keine Telematikinfrastruktur-Anbindungen, keine DiGA-Zulassungsprojekte und keine Medizinprodukte. Wir bauen Websites, Portale, Dashboards und Lead-Generierung — die digitalen Werkzeuge, die Praxen und Kliniken als Unternehmen nach vorne bringen. Für TI-Anbindung und ePA-Integration arbeiten Sie mit spezialisierten Systemhäusern. Für alles, was Patienten anzieht und Prozesse digitalisiert, arbeiten Sie mit uns.
Nächster Schritt
Bereit für digitale Gesundheitswesen-Lösungen?
Kein Pitch-Deck. Kein Buzzword-Bingo. 30 Minuten Gespräch. Danach wissen Sie, ob es passt — und was der nächste Schritt kostet.
Nur 3 neue Projekte pro Quartal | Begrenzte Verfügbarkeit
Weiterführende Ressourcen