Was ist KI-Memory?
Ein Sprachmodell vergisst nach jedem Gespräch alles. Es kennt nur sein Trainingswissen und das, was im aktuellen Chat steht. KI-Memory ergänzt das um ein dauerhaftes Gedächtnis: Fakten, Zusammenhänge und Erfahrungen werden gespeichert und bei späteren Aufgaben wieder abgerufen.
Beispiel: Die KI weiß, dass ein Kunde Angebote immer als PDF möchte, dass ein Projekt im März verschoben wurde und warum, und wer im Unternehmen für Einkauf zuständig ist. Niemand muss ihr das jedes Mal neu erklären.
Wie KI-Memory funktioniert
Ein Memory sammelt Informationen aus Gesprächen, E-Mails, Dokumenten und Aktionen, ordnet sie Personen, Projekten oder Themen zu und legt sie strukturiert ab. Bei einer neuen Aufgabe sucht das System die relevanten Einträge heraus und gibt sie dem Modell als Kontext mit.
Verwandt ist RAG, das Dokumente zur Laufzeit durchsucht. Ein Memory geht weiter, weil es Wissen fortlaufend pflegt, verknüpft und aktualisiert, statt nur nachzuschlagen.
Warum das Gedächtnis der eigentliche Wert ist
Sprachmodelle werden ständig besser und austauschbarer. Das Wissen über Ihr Unternehmen ist es nicht. Bei ELEVUM liegt das Memory deshalb bewusst getrennt vom Modell. Über den AI Provider Layer lassen sich Modelle wechseln, das Gedächtnis bleibt erhalten.
Für Geschäftsführer heißt das: Wissen, das bisher in Köpfen und Postfächern steckte, wird nutzbar und bleibt im Unternehmen, auch wenn Mitarbeitende wechseln. Gleichzeitig muss klar geregelt sein, wer welches Wissen sehen darf.