Was ist eine API?
API steht für Application Programming Interface, auf Deutsch Programmierschnittstelle. Sie legt fest, wie ein Programm bei einem anderen Programm etwas anfragen darf und in welcher Form die Antwort zurückkommt. Das andere System bleibt dabei eine Blackbox. Man muss nur wissen, welche Anfragen erlaubt sind.
Ein Alltagsbeispiel: Ein Onlineshop zeigt die Lieferzeit eines Paketdienstes an. Der Shop fragt dafür über die API des Paketdienstes den Sendungsstatus ab. Niemand kopiert Daten von Hand, und keiner der beiden Anbieter muss sein System offenlegen.
Wie funktioniert eine API?
Ein Client schickt eine Anfrage an einen definierten Endpunkt, etwa „gib mir alle offenen Rechnungen dieses Kunden“. Der Server prüft, ob der Client berechtigt ist, führt die Anfrage aus und liefert ein strukturiertes Ergebnis zurück, meist im Format JSON.
Zugriffsrechte werden über Schlüssel oder Tokens geregelt. Eine gute API dokumentiert genau, welche Daten sie liefert, welche Aktionen sie erlaubt und wie Fehler gemeldet werden. Die verbreitetste Bauart im Web ist die REST-API.
Warum APIs für eine Unternehmens-KI entscheidend sind
Ein Sprachmodell allein kann nur Text verarbeiten. Nützlich für das Tagesgeschäft wird KI erst, wenn sie über APIs auf E-Mail, Kalender, CRM, Dateien und Fachsoftware zugreifen kann. Erst dann kann sie einen Termin eintragen, einen Kontakt nachschlagen oder einen Angebotsentwurf im richtigen System ablegen.
Bei einer Unternehmens-KI wie bei ELEVUM laufen solche Zugriffe kontrolliert: Die KI nutzt nur die Schnittstellen, die freigeschaltet sind, kritische Aktionen brauchen eine Freigabe, und jeder Zugriff wird protokolliert. Fehlt einer Software eine API, kann Browser- oder Computer-Bedienung eine Lücke schließen, ist aber weniger robust.