Was sind Microservices?
Klassische Anwendungen sind oft ein Monolith: ein großes Programm, in dem alle Funktionen eng verzahnt sind. Bei Microservices wird die Anwendung in eigenständige Dienste zerlegt. Jeder erfüllt eine klar umrissene Aufgabe, etwa Benutzerverwaltung, Rechnungsstellung oder Suche.
Die Dienste kommunizieren über APIs, meist REST oder Nachrichtenwarteschlangen. Jeder kann eine eigene Datenbank haben und unabhängig entwickelt, getestet und ausgerollt werden.
Vorteile und Nachteile
Vorteile sind Skalierbarkeit und Unabhängigkeit. Ein stark genutzter Dienst lässt sich gezielt vergrößern, Teams können parallel arbeiten, und ein Fehler in einem Dienst legt nicht zwingend das ganze System lahm.
Der Preis ist Komplexität. Viele Dienste bedeuten mehr Infrastruktur, mehr Überwachung und anspruchsvollere Fehlersuche. Für kleine Anwendungen ist ein sauber strukturierter Monolith oft die bessere Wahl.
Viele Unternehmen beginnen deshalb mit einem Monolithen und lösen einzelne Bereiche erst dann als eigenen Dienst heraus, wenn es dafür einen konkreten Grund gibt, etwa hohe Last oder ein eigenes Team.
Parallelen zu Multi-Agenten-Systemen
Moderne KI-Systeme folgen einem ähnlichen Gedanken. Statt einer einzigen KI, die alles kann, arbeiten spezialisierte KI-Agenten zusammen: einer für Recherche, einer für Kommunikation, einer für Aufgaben. Eine zentrale Instanz koordiniert sie.
Bei ELEVUM übernimmt diese Rolle der Master. Wie bei Microservices gilt: Spezialisierung macht einzelne Teile zuverlässiger und austauschbar, verlangt aber eine gute Steuerung und Transparenz darüber, welcher Teil was getan hat. Dafür gibt es das Audit-Log.