Was ist eine REST-API?
REST steht für Representational State Transfer, ein Architekturstil für Webschnittstellen. Eine REST-API stellt Daten als Ressourcen bereit, die jeweils eine eigene Adresse haben, etwa /kunden/4711 für einen bestimmten Kunden.
Zugegriffen wird mit den bekannten HTTP-Methoden: GET liest Daten, POST legt etwas Neues an, PUT oder PATCH ändert, DELETE löscht. Die Antworten kommen meist als JSON, einem gut lesbaren Datenformat.
Ein Beispiel: Eine Anfrage GET /kunden/4711 liefert Name, Adresse und Ansprechpartner dieses Kunden. Eine Anfrage POST /kunden mit den passenden Daten legt einen neuen Kunden an. Wer die Ressourcen und Methoden kennt, kann die Schnittstelle ohne Einblick in den Code des Systems nutzen.
Prinzipien von REST
Wichtige Grundsätze sind Zustandslosigkeit und einheitliche Schnittstellen. Jede Anfrage enthält alle nötigen Informationen, der Server merkt sich zwischen den Anfragen nichts über den Client. Das macht REST-APIs einfach zu skalieren und zu verstehen.
Weil REST auf Standards des Webs aufbaut, ist es die verbreitetste Form von APIs. Die meisten CRM-, Kalender- und Buchhaltungssysteme bieten eine REST-API an.
REST-APIs und KI-Agenten
Für eine Unternehmens-KI sind REST-APIs die wichtigste Verbindung zu bestehenden Systemen. Wenn ein KI-Agent einen Kontakt im CRM sucht oder einen Termin anlegt, passiert das in der Regel über eine solche Schnittstelle.
Die HTTP-Methoden helfen dabei, Rechte sinnvoll zu vergeben. Lesende Zugriffe mit GET können oft automatisch laufen. Schreibende und löschende Zugriffe sind die Aktionen, die in einer Unternehmens-KI wie bei ELEVUM eine Freigabe brauchen können und im Audit-Log festgehalten werden.