Was ist KI-Orchestrierung?
Der Begriff kommt aus der Musik: Ein Dirigent sorgt dafür, dass viele Instrumente zusammen ein Stück spielen. In der KI übernimmt diese Rolle eine Steuerungsebene. Sie entscheidet, welcher Agent welche Teilaufgabe übernimmt, welches Modell dafür passt, in welcher Reihenfolge gearbeitet wird und wann ein Ergebnis fertig ist.
Ein Beispiel: Die Aufgabe lautet „Fasse die Lage beim Projekt X zusammen und schlage nächste Schritte vor“. Die Orchestrierung lässt einen Agenten E-Mails und Dokumente auswerten, einen anderen offene Aufgaben prüfen und führt beides zu einer Übersicht zusammen.
Wie Orchestrierung funktioniert
Eine Orchestrierungsschicht zerlegt Aufträge in Teilaufgaben, vergibt sie, übergibt Kontext zwischen den Beteiligten und prüft Zwischenergebnisse. Sie kann auch Modelle nach Aufgabe wählen, etwa ein schnelles Modell für Sortierung und ein stärkeres für komplexe Analysen.
Dazu gehören Regeln: Welche Schritte laufen automatisch, wo ist eine Freigabe nötig, was passiert bei Fehlern?
Orchestrierung in der Unternehmens-KI
Bei ELEVUM ist das eine Entscheiderin. Sie nimmt Aufträge entgegen, entscheidet, welche Werkzeuge sie braucht, etwa für Mail, Kalender, Recherche, Websites oder Entwicklung, und hält alles mit dem gemeinsamen Gedächtnis zusammen.
Für Anwender bleibt das unsichtbar. Sie sprechen mit einer KI, die einen eigenen Namen trägt. Welches Werkzeug wann gearbeitet hat, steht im Protokoll, in dem jeder Schritt nachvollziehbar ist.